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06.
Dezember
2013

AGRITECHNICA – Internationale Fachmesse, die die Richtung anzeigt

In der Welt gibt es viele Ausstellungen, Feldtage und anderen Präsentationen von der Agrartechnik und Agrartechnologien, aber keine ist mit der Ausstellung in Hannover vergleichbar. Die Agritechnica Landtechnik-Messe hat im Laufe der Zeit eine führende Position unter den Weltausstellungen erreicht. Praktisch alle Landtechnikhersteller einschließlich globaler Hersteller, die Traktoren und Erntemaschinen produzieren, warten auf die Gelegenheit, der Welt zu zeigen,...

 
In der Welt gibt es viele Ausstellungen, Feldtage und anderen Präsentationen von der Agrartechnik und Agrartechnologien, aber keine ist mit der Ausstellung in Hannover vergleichbar. Die Agritechnica Landtechnik-Messe hat im Laufe der Zeit eine führende Position unter den Weltausstellungen erreicht. Praktisch alle Landtechnikhersteller einschließlich globaler Hersteller, die  Traktoren und Erntemaschinen produzieren, warten auf die Gelegenheit, der Welt zu zeigen, woran sie während den letzten zwei Jahren gearbeitet haben. Agritechnica ist nicht nur einfach ein Ausstellung über die Neuheiten, auf der Agritechnica treffen sich die verschiedenen landwirtschaftlichen Welten - asiatische, arabische, afrikanische und natürlich auch, europäische und, vor kurzem auch, nordamerikanische. Das alles ist Agritechnica.

 

BEDNAR auf der Agritechnica, im Laufe der Zeit ....


BEDNAR haterstmals auf der Agritechnica vor 10 Jahren unter dem Namen STROM Export s r.o. ausgestellt. Damals wurde unser Stand in der Ecke der alten Messehalle angeordnet und unsere erste gezeigte Maschine war die kombinierte Maschine Finisher Mega der FM 9000-Reihe. Es war der Geschäftsführer Petr Prochazka, der die gesamte Ausstellung organisierte und der sich daran beteiligte; er hatte nur eine Assistentin zur Hand, man schrieb das Jahr 2003. Seitdem haben wir regelmäßig an weiteren 5 Jahren an der Agritechnica-Messe teilgenommen. Von unserer ersten Teilnahme hat sich die Größe und die Lage von unserem Stand, sowie auch die Zahl der ausgestellten Maschinen verändert, auch die Zahl der Mitarbeiter auf dem Stand hat sich verändert, aber eine Sache ist die gleiche geblieben - der Geschäftsführer Petr Procházka.

 

BEDNAR auf der Agritechnica 2013


Die wichtigste zuständige Person für die Auswertung ist gerade Herr Petr Procházka. Der Geschäftsführer, als erster Arbeitnehmer damals in der Firma STROM Export, die im Jahre 1997 gegründet wurde.
 
   
 Ausstellungsfläche auf der Agritechnica 2003 und die erste ausgestellte  Maschine Finisher Mega FM. Petr Prochazka, Geschäftsführer
 

Peter, was war das erste Jahr von Agritechnika im 2003?

 "Das erste Jahr war sehr schwierig für mich. Damals war ich allein in der Verkaufsabteilung. Die Marketingabteilung gab es nicht zu diesem Zeitpunkt. Ich musste alles selbst entscheiden, einschließlich Entladen von Maschinen und Erstellen vom Messestand. Ich erinnere mich, dass wenn ich in Hannover ankam, alle Maschinen von umliegenden Ständen schon an Ort und Stelle in der Halle waren. Ich wusste überhaupt nicht, wie unsere Maschine hinein zu bringen. Schließlich gelang es mir, aber es war sehr schwierig. Nachdem ich die ganze Woche auf der Messe gewesen war, musste ich mich noch darum kümmern, wie die Maschine wieder aus der Halle hervorzubringen. Wirklich harte Zeiten".
 

Wie waren andere Jahre?

"Jedes andere Jahr war es schon immer ein wenig leichter. Als das Unternehmen wuchs, rekrutierten wir die zuständigen Arbeitnehmer für verschiedene mit der Messe verbundene Aufgaben. Ich erinnere mich an das Jahr 2000 - das war ein wichtiges Jahr in Bezug auf neue Kontakte, insbesondere in Osteuropa. Damals dank der Messe im Jahre 2007 haben wir wirklich begonnen, in den Osten viel zu exportieren. Im Gegensatz dazu das vorletzte Jahr 2011 brachte uns viele Kontakte in Westeuropa. Einfach gesagt, im Jahre 2011 hatten wir schon die Maschinen zur Verfügung, aber der Hintergrund des Unternehmens war nicht bereit, in den Westen zu exportieren. Auch aus diesem Grunde hat sich der Anteil der Exporte gegenüber Inlandsverkäufe deutlich erhöht."
 

Auf der Agritechnica 2013 hat sich das Unternehmen erstmalig unter dem Namen BEDNAR vorgestellt - wie hat die Öffentlichkeit auf diese Änderung reagiert?

"Der Übergang zu der neuen Handelsmarke ist immer schwierig. Wir haben uns aber gut dafür vorbereitet. In 2012 und 2013 haben wir schrittweise das Logo vorgestellt, woran der Name Bednar zusammen mit dem Namen Strom verbunden war, um die Öffentlichkeit allmählich für den Wechsel vorzubereiten. Viele Fragen über die Umbenennung erfolgten auf der Messe SIMA 2013 in Paris in diesem Frühjahr. Auf der Agritechnica haben uns bereits die meisten Leute unter dem Namen Bednar gekannt.
 
 
 Der diesjährige Messestand in Halle 11 zog eine Reihe von Interessenten.
 

Warum haben Sie den Namen Bednar gewählt?

"Als der Firmeninhaber JUDr. Bednář uns sagte, dass es notwendig ist, den Namen zu ändern, so waren wir nicht glücklich darüber. Der Name Strom war doch gut eingeführt worden. Wir haben nicht einmal zu viel über andere Variante des Firmennamens als der Firma den Namen nach seinem Gründer zu geben, gedacht. Darüber hinaus sind in der Firma beide Söhne des Firmeninhabers und andere Mitglieder von der Familie Bednar beschäftigt. In Osteuropa ist es nicht sehr üblich, dem Unternehmen den Namen nach einer Person zu geben. Es ist immer ein wenig riskant, weil unter gebräuchlichen Namen man kann viel zu verbergen. Das wollten wir nicht. Der Firmeninhaber und das gesamte Team glauben daran, was wir tun. Die Firma nach seinem Gründer zu benennen - das ist eine gebräuchliche Sache in Westeuropa und deshalb war der Name Bednar eine logische und richtige Wahl für uns."
 

Welche anderen Ereignisse sind bei der Firma in den letzten Jahren vorgefallen?

"Ich bin sicher, dass das wichtigste Ereignis die Fertigstellung  einer neuen Produktionsstätte in Rychnov nad Kněžnou war. Es ist nicht nur über den Prozess der Herstellung, Lackierung und Montage, aber auch über ihre eigenen Gefühle. Wir sind ein junges Unternehmen und wir haben von vorne begonnen. Wir haben kein Unternehmen in den neunziger Jahren privatisiert. Wir mussten uns daran heran arbeiten und zu Marktpreisen von bereits sehr ausgereifter Wirtschaft einzukaufen. Ich erinnere mich gut, wie ich die Kunden besuchte und andere Lieferanten von der Landtechnik den Kunden sagten, die Maschine bei mir nicht zu kaufen, weil diese in einer Garage hergestellt wurde. Heute sind wir stolz darauf."
 

Was sind Ihre Erwartungen an die Neuigkeiten, die Sie auf der Agritechnica 2013 vorgestellt haben?

"Wir haben erstmalig Maschinen mit ISOBUS Steuerung vorgestellt. Es sind die Sämaschine Omega und der DüngerbehälterFerti-Box. Viele Leute haben mich in den letzten 2 Jahren gefragt, wann sie die Sämaschine kaufen können. Ich antwortete immer, bitte geben sie uns genug Zeit damit wir ein richtig fertiges Produkt vorstellen können. In Bezug auf Maschinen für Bodenbearbeitung, Mulchen bzw. die Transporttechnik, haben wir ein exzellentes Team von Fachleuten, die für das Unternehmen seit vielen Jahren arbeiten und praktische Erfahrungen haben. Für Maschinen, die elektronisch gesteuert werden, mussten wir diese Experten zunächst erhalten. Es war anders nicht möglich, mit einem so anspruchsvollen Projekt zu beginnen. Es geht nicht nur um die eigentliche Montage von Maschinen, sondern auch um den Service im Falle, dass die Sämaschine nicht funktionieren wird. Vor 2 Jahren haben wir die richtigen Leute erhalten und beschlossen, eine separate Entwicklung mit der eigenen Dosierung bis zur ISOBUS-Konnektivität mit Traktoren zu gehen. Leider konnten wir auf der Messe nicht alle Neuigkeiten zeigen, aber die wichtigsten waren dort. Ich persönlich habe große Erwartungen an die Maschine Atlas HO mit 660 mm Scheiben mit in "X" geformten Scheibensegmenten. Es ist eine Maschine, die die Vorteile der neuen Scheibenegge ausnutzt, dabei verfügt sieüber etwas, was unsere erste Scheibenegge Downlands hatte, d.h. große Scheiben und großes Gewicht, und Fähigkeit zum  Einhalten der Spur hinter dem Traktor."
 
   
 Vorn auf der Ausstellungsfläche war es möglich, die lang erwartete Sämaschine Omega Ferti zu sehen.  Die gezeigte Sämaschine Omega mit der Möglichkeit der Unterfußdüngung hat das Interesse von vielen Messebesuchern geweckt.
 
   
 Unser Unternehmen entwickelt die Maschinen nach den Anforderungen der Landwirte - ein Beispiel dafür ist der neu vorgestellte Behälter für die Düngemittel Ferti-Box, der in Hannover in Kombination mit dem Terraland DO vorgestellt wurde. Der neue Atlas HO wurde entwickelt, um große Mengen von Pflanzenresten zu verarbeiten.
 
   
 Neuen, aber auch bestehenden Kunden stand in diesem Jahr in Hannover ein zweistöckiges Gebäude zur Verfügung.  Auf der Ausstellungsfläche von fast 500 m2 konnten wir die Neuigkeiten für das Jahr 2014 und auch andere Maschinen von unserem Fertigungsprogramm sehen. 


Ing. Jan Bednář
Export manager