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29.
Oktober
2014

Aus unserem Kundenkreis Kemming

Fa. Kemming, Dülmen/Hiddingsel Für BEDNAR bedeuten verkaufte Maschine auch die Verpflichtung zur Betreuung der Maschinen nach dem Verkauf. Dazu gehört u. a. ein regelmässiger Gedankenaustausch mit unseren Kunden. 

Hierbei haben wir von Herren Kemming den beiliegenden Flyer bekommen.
Kemming Flyer.pdf

Die Fa. Kemming mulcht mit dem mittlerweile zweiten BEDNAR Mulcher im Lohneinsatz Körner- und Solimais Flächen. Herr Kemming sieht den großen Vorteil der Sichelmulcher im niedrigen Leistungsbedarf und dem geringen Kraftstsoffverbrauch.

Die Fa. Kemming setzt Ihren BEDNAR MZ6000 mit max. 210 PS ein und erzielt damit Flächenleistungen bis zu 5 ha/h. Ein vergleichbarer Schlegelmulcher benötigt min. 360 PS mit dem entsprechenden Kraftstoffverbrauch.

Thomas Kemming:

"Bei uns im westlichen Münsterland ist es üblich, dass 95% unserer Kunden das Maisstroh nach dem Drusch vor der Weizenaussaat unterpflügt. Wenn wir durch Mulchen das Stroh deutlich zerkleinert und die Maisstoppeln eingekürzt haben, dann schaffen es auch die Landwirte mit einem "schlechten" Pflug, das Maisstroh sauber einzulegen. Bei einer größeren Oberfläche des Maisstrohs haben die Bakterien, Pilze und Hefen leichteres Spiel, das Maisstroh im Boden umzusetzen, so dass wir bei einer Pflugfurche nach Weizen zu Wintergerste im darauffolgenden Jahr so gut wie kein Maisstroh mehr an die Oberfläche holen.

Mit einem sauberen Tisch haben wir aber eine große Infektionsquelle für eine Fusarien-Infektion im Winterweizen beseitigt.

Wir legen hier im Münsterland Wert auf sauberen Weizen, auf sauberes Futter. Allzu schlecht sind die Jahre mit Mykotoxin-Belastungen im Winterweizen in Erinnerung, wenn die Schweine die Futtersuppe nicht fressen wollen, tragende Sauen Ihre Ferkel absetzen!

Wenn 95% unserer Mulchkunden das Maisstroh durch Pflügen einlegen, dann haben wir ganz nebenbei auch etwa gegen einen vorhandenen Maiszünsler getan. Unsere Landwirtschaftskammer vertritt den Standpunkt, dass eine Zünslerlarve, die mind. 15 cm tief in den Boden eingelegt ist, es im folgenden Juni/Juli nicht schafft, bis an die Oberfläche vorzudringen und zu fliegen. Somit denken wir, dass wir in dem biologischen System Wirkungsgrade erreichen von 95 bis 98% (ohne diese beweisen zu können!).

Das ist unsere Strategie bei unseren Kunden!"

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Thomas Kemming für seinen Bericht, wünschen der Fa.Kemming weiterhin viel Erfolg und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Bernd Keil
Service Manager
Region: Deutschland