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10.
Juli
2017

RÜCKKEHR ZUM HACKEN: Erfahrungen aus der Agrargenossenschaft AGRODRUŽSTVO KLAS

Ende Mai wurde die Maschinenausstattung der Firma AGRODRUŽSTVO KLAS in der Region Pardubice um die neue Hackmaschine ROW-MASTER RN 6400 bereichert. Lesen Sie die ersten Erfahrungen des dortigen Leiters der Pflanzenproduktion.

Vorteile der ROW-MASTER RN Hackmaschine

Der ROW-MASTER RN 6400 zeichnet sich durch einen cleveren Zudüngsatz für das Applizieren von Dünger auf Feldern mit breitreihigem Pflanzenbewuchs während der Vegetationszeit aus. Des Weiteren verfügt die Hackmaschine über das Culti-Cam System für eine präzise optische Führung im Pflanzenbestand. Die Arbeitsorgane auf dieser Maschine bilden Meißel mit Pflugscharen, die gegen eine Beschädigung von Luftwurzeln die bessere Wahl darstellen.

Jiří Bubeníček, Leiter der Pflanzenproduktion in der Agrargenossenschaft Klas, mit der Hackmaschine ROW-MASTER RN 6400 mit Zudüngeset 

ROW-MASTER RN 6400 mit Heckbehälter FERTI-TANK mit 600 l Volumen


Wiederaufnahme des Hacken bei AGRODRUŽSTVO KLAS

Bei AGRODRUŽSTVO KLAS wurden in der Vergangenheit manchmal klassische deutsche Hackmaschinen verwendet. Später ging ihre Verwendung zurück und man ging vor allem zu einem post-emergenten Spritzen der Pflanzen über. Heute kehrt das Hacken jedoch in die Kultivierung zurück. Auf den Feldern des Unternehmens wird bisher nur Mais gehackt. Für die Zukunft ist geplant, die Hackmaschine auch für Zuckerrüben zu verwenden, und das vor allem wegen Unkrautraps.

Herr Bubeníček, Leiter der Pflanzenproduktion, betont: „Die Felder werden weniger, und so müssen wir das Anbauen von Mais intensivieren, die Erträge steigern und die Ausbringung von Stickstoffdünger im Verlauf der Vegetationszeit in mehrere Dosen aufteilen. Mit einer Hackmaschine, die es uns erlaubt, gleichzeitig Dünger zu applizieren, können wir das.“

Einarbeitung von DAM-Stickstoffdünger in einer Dosis von 100 l/ha während des Kultivierens

Arbeit der Hackmaschine mit optischer Führung Culti-Cam


Erster Blick auf die Arbeit der Hackmaschine

Erstmals kam der ROW-MASTER RN 6400 mit Zudüngset im Gelände bei Rohoznice zum Einsatz. Konkret im Gespann mit dem Traktor Zetor Forterra HSX mit 140 PS Leistung. Während der ersten zwei Arbeitstage kultivierte er bei einer Geschwindigkeit von 8–9 km/h insgesamt 80 ha Mais von den geplanten 450 ha.

Auf der Hackmaschine war in der Zeit unseres Besuchs der Zwischenreihenabstand der Arbeitseinheiten auf 76,2 cm eingestellt, mit geringer Arbeitstiefe. In einem Arbeitsgang wird beim Hacken der Pflanzen auch Stickstoffdünger DAM in einer Dosis von 100 l/ha appliziert.

 „Ich habe befürchtet, dass sich die Kamera zwischen den Pflanzen nicht richtig orientieren würde, aber es funktioniert. Sie sucht ständig. Sie sucht den Farbwechsel zwischen Maisreihen und den Erdflächen. Jetzt fahren wir dorthin, wo hohes Unkraut wächst und sie ist weiterhin in der Lage zu hacken. Natürlich werden wir noch alles abstimmen und optimieren, aber zurzeit fahren wir ohne Probleme. Wir werden mindestens einmal hacken. Dort, wo wir vor der Saat keinen Dünger appliziert haben, schaffen wir es auch zweimal“, fügt Herr Bubeníček hinzu.

Der ROW-MASTER RN 6400 entfernt die Bodenkruste, lockert die Zwischenreihen und arbeitet gleichzeitig Stickstoffdünger zu den Wurzeln hin ein

Mit der Hackmaschine ROW-MASTER RN 6400 mit der optischen Führung Culti-Cam kultivierter Maisbestand


Produktion von AGRODRUŽSTVO KLAS

Nach Informationen von Herrn Bubeníček bewirtschaftet die Genossenschaft aktuell 3585 ha . Davon sind 3100 ha Ackerland und 485 ha Grünland. Auf den Ackerflächen haben sie ein breites Spektrum an Pflanzen ausgesät, die hauptsächlich für die eigene Tierproduktion genutzt wird. Es handelt sich zur Zeit konkret um 76 ha Wintergerste, 103 ha Soja, 130 ha Zuckerrüben, 180 ha Winterraps, 250 ha Luzerne, 522 ha Mais, 640 ha Sommergerste für die Brauerei Pilsner Urquell und 1220 ha Weizen.

In der Tierproduktion hält die Genossenschaft 780 Milchkühe und etwa 75 Stück Fleischrinder. Es handelt sich um die Zucht von Holstein-Friesian-Rind und von Charolais-Rind. Im Kleinen wird auch Schweinehaltung betrieben, welche zurzeit jedoch abnimmt.

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Bc. Zdeněk Souhrada
Marketing Media